SCHLEUSNER, THEA
SCHLEUSNER, THEA
1879
1964
Biografie

 


1879
am 30. April wird Dorothea (Thea) Schleusner als zweite Tochter des Archidiakonus / Superintendenten der örtlichen Stadtkirche, Georg Schleusner und seiner Frau Elisabeth geb. Palmie, in Wittenberg geboren. Sie gehörte einer Hugenottenfamilie an, der auch Friedrich Schleiermacher entstammte. Besuch der Mädchenschule in der Jüdenstrasse. Der Maler Charles Palmiè ist ihr Onkel. 

1897
In Berlin private Unterricht bei den Malern Prof. Curt Stoeving, Franz Skarbina, Reinhold Lepsius  

1901-1903
Studium in Paris an der Académie Colarossi u.a. bei dem Professor René-Xavier Prinet und an der Académie Moderne bei  Eugène Carrière.

1909
Ausstellung im Deutschen Lyceum-Club Berlin. Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen bis 1931

1910
Übersiedlung nach Paris. Sie wohnt im Kloster Sacre Coeur, dort trifft sie Rainer Maria Rilke. Sie lernt Auguste Rodin und André Gide kennen. Bei dem schwedischen Bildhauer Carl Millés nimmt sie Unterricht in Bildhauerei und trifft den schwedischen Psychotherapeuten und Bildhauer Poul Bjèrre.

1910-1194
Ausstellungsbeteiligungen in Paris, London, München, Berlin. Studienreisen nach Italien und England

ab 1914
Durch Ausbruch des Ersten Weltkriegs  erzwungene Rückkehr nach Berlin. Es entstehen zahlreiche Portraits von prominenten Zeitgenossen, u. a. von Ada und Emil Nolde (1916), Hertha Feist u. Rudolf Laban (1926). Sie unterhält ein Schüleratelier

1918-1933
Ihr Haus wird zum Treffpunkt von Intellektuellen

1920
Ausstellung in Stockholm; Portrait der Schriftstellerin Ellen Kay.
Beginn der schriftstellerischen Tätigkeit. Sie verfasst Kurzgeschichten, notiert ihre Reiseeindrücke und verfasst illustrierte Reiseberichte. Zudem illustriert sie Märchen und Gedichte.

1921-1932
Reisen nach Griechenland, Italien, Spanien, Nordafrika, Rumänien, Jugoslawien

1931
Studienreise nach Indien; 1938-40 Besuch der Insel Ceylon

1935
Ausstellung im Stadthaus in Berlin-Wilmersdorf mit über 90 Gemälden

1945
In der Bombennacht 30.4./1.5. in Berlin wird ein Großteil ihres Werkes vernichtet
nach 1945 Künstlerischer Neubeginn

1951–1959
Teilnahme an den Großen Berliner Kunstausstellungen

1954
Schenkung von 34 Zeichnungen und Aquarellen “Albert Einstein“ an das Albert Einstein-Gymnasium Berlin-Neukölln.
Zum 75. Geburtstag Ausstellung bei Spitta und Leutz

1964
Am 14. Januar in Berlin gestorben. Die Stadt Berlin erhält 100 Gemälde aus dem Nachlass.

 

ERÖFFNUNG

Mittwoch, 26. April 2017  |  19 Uhr

LAUFZEIT

27. April 2017 -  06. August 2017

ÖFFNUNGSZEITEN

Donnerstag, Freitag 15 - 19 Uhr
Samstag, Sonntag 12 - 16 Uhr

ADRESSE

DAS VERBORGENE MUSEUM
Schlüterstrasse 70
10625 Berlin-Charlottenburg

verkehrsanbindungen

S5, 7, 75, 9  Savignyplatz
U2 Ernst-Reuter-Platz,
Bus M49, X34

STADTPLAN

siehe Kontakt

 

TELEFON

+49 (0) 30 313 36 56

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