1874
Geboren am 14. März in Königsberg als Tochter des Pathologen und Hämatologen Ernst Neumann (1834-1918).
Ihr Bruder Ernst Richard (1875-1955) wird Mathematiker
Sie besucht die höhere Töchterschule in Königsberg mit Abitur. Anschließend privater Malunterricht
1897-1900
Ausbildung zur Grafikerin und Malerin bei den Lehrern Peter Halm (1854-1923) an der Münchner Kunstakademie und an der königlichen Akademie der bildenden Künste in München bei Heinrich Wolff (1875-1940)
1902
Zurück in Königsberg besucht sie in die neugegründete Damenklasse von Heinrich Wolff an der Kunstakademie.
Es entstehen Radierungen, Lithographien und Aquarelle besonders mit Landschaftsansichten aus dem Samland mit Steilküste und Nehrung, der Stadt Königsberg und aus Masuren.
Sie pflegt Kontakte zur Künstlerkolonie Nidden und ist bekannt mit der Dichterin Agnes Miegel
1903
Tod der Mutter und Umzug ins eigene Haus in Rauschen. Beginn der sozialen Tätigkeit
1904
Mitbegründerin des „Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen“ in Rauschen (1904-1914)
1908-1920
Viele ihrer Originalsteinzeichnungen werden als Postkartenserien aufgelegt
1914
Gründung des „Königsberger Hausfrauenbund“ mit Margarete Behm (1860-1929 und Olga Friedemann (1857-1935).
Nach Kriegsausbruch werden vom dem Bund Bedürftige beköstigt
1926
Der Königsberger Hausfrauenbund wird im „Reichsverband Deutscher Hausfrauenvereine“ (RDH 1915-1935) anerkannt
1927
Zum internationalen Hauswirtschaftlichen Kongress wird Helene Neumann nach Rom abgesandt
1936
Aufgabe ihrer Tätigkeiten in den nun nationalsozialistischen Hausfrauenverbänden
1942
Helene Neumann stirbt am 2. Juni in Rauschen an den Folgen eines Schlaganfalls
1988
Beteiligt in der Ausstellung „Carta X Carta“ im „Auditorium di San Domenico“ in Narni, Italien, in der Sektion „Berlin 1920er und 1930er Jahre“ ausgewählt und beschickt von DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin (25.6. – 31.7.1988)
Ausstellung: Carta x Carta
Eröffnung
25. Juni 1988 | 19 Uhr
Auditorium Di San Domenico Narni
Provinz Terni, Umbrien, Italien
Organisiert
von DUNA, Rom| Kuratorin: Simona Weller,
Vizepräsidentin von DUNA
1. Ausstellung mit IAWA, International Association of Women in the Arts
Berliner Künstlerinnen | Zusammenstellung
Historische
DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin
Liselotte Friedlaender, Luise Grimm, Lea Grundig, Lou Albert-Lasard, Jeanne Mammen, Hanna Nagel,
Helene Neumann, Waldtraut Niepmann, Margarete Kubicka, Gerda Rotermund, Augusta von Zitzewitz
Zeitgenössische
Gisela Breitling, Evelyn Kuwertz, Antje Marczinowski, Ludmila Seefried-Matejkova,
Eva-Maria Schön, Erika Schewski-Rühling
Laufzeit
25. Juni – 31. Juli 1988
Bildzitate | Ausstellung CARTA X CARTA | 25. Juni 1988 - 31. Juli 1988 | Auditorium Di San Domenico Narni Provinz Terni | Umbrien, Italien
Flyer | Einladungskarte zur Ausstellung
Katalog | Carta X Carta | hrsg. von Simona Weller, Narni 1988
Arbeiten auf Papier von 80 Europäischen Künstlerinnen
STANDORT > ADRESSE
Der Verein DAS VERBORGENE MUSEUM | Dokumentation der Kunst von Frauen eV
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MAIL>ADRESSE | weiterhin aktuell
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