MAMMEN, JEANNE
NEUMANN, HELENE
1874
1942
Biografie

  

1874 
Geboren am 14. März in Königsberg als Tochter des Pathologen und Hämatologen Ernst Neumann (1834-1918). 
Ihr Bruder Ernst Richard (1875-1955) wird Mathematiker 
Sie besucht die höhere Töchterschule in Königsberg mit Abitur. Anschließend privater Malunterricht 

1897-1900 
Ausbildung zur Grafikerin und Malerin bei den Lehrern Peter Halm (1854-1923) an der Münchner Kunstakademie und an der königlichen Akademie der bildenden Künste in München bei Heinrich Wolff (1875-1940) 

1902 
Zurück in Königsberg besucht sie in die neugegründete Damenklasse von Heinrich Wolff an der Kunstakademie. 
Es entstehen Radierungen, Lithographien und Aquarelle besonders mit Landschaftsansichten aus dem Samland mit Steilküste und Nehrung, der Stadt Königsberg und aus Masuren. 
Sie pflegt Kontakte zur Künstlerkolonie Nidden und ist bekannt mit der Dichterin Agnes Miegel  

1903 
Tod der Mutter und Umzug ins eigene Haus in Rauschen. Beginn der sozialen Tätigkeit 

1904 
Mitbegründerin des „Gewerkvereins der Heimarbeiterinnen“ in Rauschen (1904-1914)

1908-1920 
Viele ihrer Originalsteinzeichnungen werden als Postkartenserien aufgelegt 

1914 
Gründung des „Königsberger Hausfrauenbund“ mit Margarete Behm (1860-1929 und Olga Friedemann (1857-1935).
Nach Kriegsausbruch werden vom dem Bund Bedürftige beköstigt 

1926 
Der Königsberger Hausfrauenbund wird im „Reichsverband Deutscher Hausfrauenvereine“ (RDH 1915-1935) anerkannt 

1927 
Zum internationalen Hauswirtschaftlichen Kongress wird Helene Neumann nach Rom abgesandt 

1936 
Aufgabe ihrer Tätigkeiten in den nun nationalsozialistischen Hausfrauenverbänden  

1942
Helene Neumann stirbt am 2. Juni in Rauschen an den Folgen eines Schlaganfalls 


1988 
Beteiligt in der Ausstellung „Carta X Carta“ im „Auditorium di San Domenico“ in Narni, Italien, in der Sektion „Berlin 1920er und 1930er Jahre“ ausgewählt und beschickt von DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin (25.6. – 31.7.1988) 


Ausstellung: Carta x Carta

Eröffnung  
25. Juni 1988 | 19 Uhr

Auditorium Di San Domenico Narni
Provinz Terni, Umbrien, Italien

Organisiert
von DUNA, Rom| Kuratorin: Simona Weller, 
Vizepräsidentin von DUNA
1. Ausstellung mit IAWA, International Association of Women in the Arts

Berliner Künstlerinnen | Zusammenstellung
Historische
DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin
Liselotte Friedlaender, Luise Grimm, Lea Grundig, Lou Albert-Lasard, Jeanne Mammen, Hanna Nagel,
Helene Neumann, Waldtraut Niepmann, Margarete Kubicka, Gerda Rotermund, Augusta von Zitzewitz

Zeitgenössische
Gisela Breitling, Evelyn Kuwertz, Antje Marczinowski, Ludmila Seefried-Matejkova,
Eva-Maria Schön, Erika Schewski-Rühling

Laufzeit
25. Juni – 31. Juli 1988

 

 

Flyer | Einladungskarte zur Ausstellung

Katalog | Carta X Carta | hrsg. von Simona Weller, Narni 1988
Arbeiten auf Papier von 80 Europäischen Künstlerinnen

STANDORT > ADRESSE 
Der Verein DAS VERBORGENE MUSEUM | Dokumentation der Kunst von Frauen eV
hat seine Tätigkeit seit dem 1. Januar 2022 eingestellt.

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+49 (0) 30 861 34 64

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