1890
Am 21. November in Berlin als Gertrud Johanna Luise Mammen als jüngste Tochter des Kaufmanns Gustav Oskar Mammen und seiner Frau Ernestine Juliane Karoline, geb. Delhaes, geboren. Eine ältere Schwester Adeline Maria Louise (Mimi) (1888-1956) wird auch Malerin. Sie wachsen in einem gutbürgerlichen Elternhaus auf
1901
Die Familie übersiedelt nach Paris, dort wird Gustav Mammen Mitinhaber einer Glasbläserei
Jeanne Mammen besucht das Lycée Molière
1906
Beginnt das Studium der Malerei an der Académie Julian
1908-1910
Studium an der Académie royale des Beaux-Arts in Brüssel
1911
Studium in Rom an der Scuola Libera Academica (Villa Medici)
1913
Milieustudien im Pariser Tanzlokal Bal Bullier
1915
Weltkriegsbedingte Übersiedlung der Familie über Den Haag nach Berlin. Verlust des Vermögens
Ab 1920
Sie bezieht mit ihrer Schwester Mimi die Atelierwohnung am Kurfürstendamm 29, IV., die sie bis zum Tode bewohnt.
Sie zeichnet für satirische und Literatur-Zeitschriften, Magazine, Illustrierte und Modeblätter, über wiegend Milieuschilderungen aus Cafés. Kneipen, Tanzhallen und Eindrücke von der Straße
1930
Einzelausstellung in der Galerie Gurlitt
1932
Reise nach Moskau mit dem Bildhauer Hans Uhlmann
1933-1945
Keine Aufträge mehr, die Magazine und Illustrierten, für die sie gearbeitet hat, werden geschlossen oder gleichgeschaltet. Die Arbeiten werden abstrakter, auch die Collage findet Eingang in ihr Werk. Es entstehen auch Kopfskulpturen.
1945
Teilnahme an den ersten Ausstellungen der sich wieder entwickelnden Berliner Kunstszene
1947
Einzelausstellung in der Galerie Gerd Rosen, Berlin
1949-1950
Bühnenbilder und Kostümkreationen für das Berliner Kabarett „Die Badewanne“
1960
Einzelausstellung in der Akademie der Künste Berlin
1970er Jahre
Wiederentdeckung der Künstlerin Jeanne Mammen
1975
Sie stirbt am 22. April in Berlin
1988
Beteiligt in der Ausstellung „Carta X Carta“ im „Auditorium di San Domenico“ in Narni, Italien, in der Sektion „Berlin 1920er und 1930er Jahre“ ausgewählt und beschickt von DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin (25.6. – 31.7.1988).
Ausstellung: Carta x Carta
Eröffnung
25. Juni 1988 | 19 Uhr
Auditorium Di San Domenico Narni
Provinz Terni, Umbrien, Italien
Organisiert
von DUNA, Rom| Kuratorin: Simona Weller,
Vizepräsidentin von DUNA
1. Ausstellung mit IAWA, International Association of Women in the Arts
Berliner Künstlerinnen | Zusammenstellung
Historische
DAS VERBORGENE MUSEUM, Berlin
Liselotte Friedlaender, Luise Grimm, Lea Grundig, Lou Albert-Lasard, Jeanne Mammen, Hanna Nagel,
Helene Neumann, Waldtraut Niepmann, Margarete Kubicka, Gerda Rotermund, Augusta von Zitzewitz
Zeitgenössische
Gisela Breitling, Evelyn Kuwertz, Antje Marczinowski, Ludmila Seefried-Matejkova,
Eva-Maria Schön, Erika Schewski-Rühling
Laufzeit
25. Juni – 31. Juli 1988
Bildzitate | Ausstellung CARTA X CARTA | 25. Juni 1988 - 31. Juli 1988 | Auditorium Di San Domenico Narni Provinz Terni | Umbrien, Italien
Flyer | Einladungskarte zur Ausstellung
Katalog | Carta X Carta | hrsg. von Simona Weller, Narni 1988
Arbeiten auf Papier von 80 Europäischen Künstlerinnen
STANDORT > ADRESSE
Der Verein DAS VERBORGENE MUSEUM | Dokumentation der Kunst von Frauen eV
hat seine Tätigkeit seit dem 1. Januar 2022 eingestellt.
mehr erfahren Sie hier:
AKTUELLE Rufnummer
+49 (0) 30 861 34 64
MAIL>ADRESSE | weiterhin aktuell
berlin@dasverborgenemuseum.de
